Katarzyna Leszczyńska-Kaszuba – Jahrgang 1975, lebt in Olkusz.
Visuelle Künstlerin, Kuratorin der Galerie für Fotografie Interferencje in Olkusz, Dozentin für fotografische Fächer, Kursleiterin für Fotografie und Keramik. Mitglied des ZPAF, Schlesischer Bezirk. Teilnehmerin von fast 80 Gruppenausstellungen sowie Autorin von 17 Einzelausstellungen.
Absolventin des Studiengangs Grafik an der Fakultät für Kunst der AHE in Łódź mit der Spezialisierung Visuelle Kommunikation und Multimedia. Masterstudium in Grafikdesign
und Fotografie an derselben Hochschule sowie postgraduales Studium am Institut für Kunst der Polnischen Akademie der Wissenschaften im Bereich Kunstgeschichte und
zeitgenössische visuelle Kultur.
Dreifache Stipendiatin des Ministers für Bildung und Wissenschaft für herausragende
Leistungen im Bereich Grafik und Fotografie. Stipendiatin des Künstlerverbandes ZAiKS im
Jahr 2022. 2022 mit dem Titel Artiste FIAP ausgezeichnet, 2024 mit dem Olkuszer Kunstpreis
sowie der Goldmedaille „Für fotografisches Schaffen“. Goldmedaille beim internationalen
Wettbewerb 6th International Salon Photographique de Vernon en Normandie in Frankreich.
Goldmedaille und Titel „Bester Autor“ im internationalen Wettbewerb Nur ein Foto in JOKiS
Jarosław. Zwei Bronzemedaillen beim internationalen Wettbewerb Red Rock International
Photo Contest 2021 in Luxemburg – in der Kategorie Open Monochrome sowie Open Colour.
3. Platz beim XX. Internationalen Wettbewerb Digitfoto in Galanta 2022, Slowakei.
In ihrer künstlerischen Arbeit nutzt sie Fotografie, Grafik und Keramik. Gerne greift sie zu
experimentellen Ausdrucksformen, schafft Collagen, Objekte und fotografische Installationen.
In ihrem Schaffen bezieht sie sich auf den Prozess der Introspektion, auf die Komplexität der
menschlichen Natur sowie auf die Vielschichtigkeit des Phänomens Zeit.
Ausstellung Wirkungen
Kurator: Krzysztof Mazankiewicz alias Bernard Mailer
In der Ausstellung Einwirkungen von Katarzyna Leszczyńska-Kaszuba werden Fotografien
aus den Zyklen Destrukte und Biophilie gezeigt. Die Künstlerin setzt sich mit dem Einfluss
verschiedener Phänomene auseinander, ohne deren Ursachen oder deren Wertung – positiv
oder negativ – eindeutig zu bestimmen.
Wie sie selbst schreibt: „Einwirkung bedeutet, Einfluss auszuüben, der zu Veränderungen des
physischen oder mentalen Zustands führen kann. Sowohl positive als auch negative
Einwirkungen sind von entscheidender Bedeutung für unsere Psyche, unsere Emotionen,
unsere Identität und unsere Art zu funktionieren. (…) Der Mensch nimmt auch sinnliche
Eindrücke wahr. Und genau auf diese konzentriert sich die Ausstellung ‘Einwirkungen’.”
Im Geiste der Überlegungen der Künstlerin offenbart die Ausstellung Fragmente von
Geschichten, Spuren von Ereignissen, Gedanken und Sehnsüchten. Entscheidend ist nicht nur
das Verhältnis zwischen formalen Elementen wie Textur, Farbe oder Komposition, sondern
vor allem die visuelle Botschaft, die als Brücke zwischen Künstlerin, Werk und Publikum
wirkt.
Die Ausstellung verdeutlicht drei wesentliche Formen der Einwirkung: den Einfluss von
Reizen auf den Einzelnen, den Dialog zwischen Künstlerin und Materie sowie den Dialog
zwischen dem Werk und seinem Betrachter. So entsteht ein Spannungsfeld subtiler und
intensiver Impulse, das ein sowohl ästhetisches als auch emotionales Erlebnis formt.





















