Prof. Anrzej Tobis

ANDRZEJ TOBIS Geboren 1970 in Wieluń. Er erhielt 1995 sein Diplom an der Fakultät für Grafik der Akademie der Bildenden Künste Krakau, Zweigstelle Katowice. 2001 promovierte er an der Fakultät für Malerei derselben Akademie. Seit 2017 ist er ordentlicher Professor. Derzeit leitet er eines der Diplom-Ateliers für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Katowice. Er arbeitet hauptsächlich in den Bereichen Malerei und Fotografie. Seit 2006 arbeitet er an dem langfristigen, utopischen Konzeptprojekt A–Z (Bildungsvitrinen). Er lebt in Katowice. Seine Werke befinden sich in mehreren öffentlichen Sammlungen, darunter:

• Museum für Moderne Kunst in Warschau;
• Zachęta – Nationale Kunstgalerie in Warschau;
• Museum für Fotografie in Krakau; 2013 wurde ihm vom Präsidenten der Republik Polen, Bronisław Komorowski, das Silberne Verdienstkreuz verliehen. 2025 erhielt er die Bronzene Verdienstmedaille für Kultur, Gloria Artis.
Thema: Sprache als existenzielle Erfahrung und Material der Kunst.
Der Vortrag behandelt neunzehn Jahre Arbeit und Reflexion über sein künstlerisches Projekt A–Z (Bildungskabinette): Eine Zeit der Krise als Ausgangspunkt. Von ersten Intuitionen zu konzeptionellen Annahmen. Der Abenteueraspekt, das Driften, Roadmovies, urbane und ländliche Spiele. Begegnungen mit Menschen – Konfrontationen und Verhandlungen im Zeitalter der sozialen Medien. Über die Jahre entstandene Kontexte. Veränderte Arbeitsmethoden und -logistik. Zwischen Leerlauf und reibungsloser, schnelllebiger Maschinerie. Ausstellungs- und Publikationsstrategien. Die Frage der Dokumentation und des Archivaufbaus. Pädagogische Werte aus einer ironischen und faktischen Perspektive.