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Die Polnische Universität der Drei Generationen (UDG) in Berlin ist auf Initiative des Berliner Vereins Policultura e.V. entstanden, der durch Herrn Boguslaw Fleck vertreten wird.
Die polnische Stiftung Generationen für Generationen, repräsentiert durch Frau Hanna Jakob und Frau Barbara Czechmeszynska-Skowron beteiligte sich an der Umsetzung des Projekts und wurde zur gleichberechtigten Mitorganisatorin dieser Maßnahme.

Die Universität der Drei Generationen nahm ihre Tätigkeit am 18. Oktober 2014 an der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6, in 10099 Berlin auf. Unter dieser Adresse finden einmal im Monat die Vorlesungen statt.

Die Humboldt-Universität, vertreten durch Frau Prof. Dr. Alfrun Kliems, konnte für die partnerschaftliche Zusammenarbeit bei diesem Projekt gewonnen werden. Das Projekt von Frau Prof. Dr. habil. Brigitta Helbig-Mischewski wird vom Deutsch-Polnischen Forschungsinstitut am Collegium Polonicum wissenschaftlich unterstützt.

Die Idee der Universität der Drei Generationen ist von Anfang an auf großes Interesse gestoßen und hat die Unterstützung namhafter Persönlichkeiten gefunden. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft von S.E. Jerzy Margański, Botschafter der Republik Polen in Berlin, und von Bogdan Borusewicz, Senatsmarschall der Republik Polen.

Unsere Universität ist mit dem Beginn des Wintersemesters am 18.Oktober 2014 feierlich eröffnet worden. Zum Auftakt hielt Frau Prof. Magdalena Sroda ihren Vortrag.

Das akademische Jahr 2015/2016 wurde mit einem Vortrag von Herrn Prof. Ireneusz Krzeminski begonnen. Den Start ins akademische Jahr 2016/2017 soll ein Vortrag von Herrn Prof. Stefan Chwin bilden.

Die Idee zur Gründung der UDG ist als Antwort auf die aktuelle Diskussion über die polnischen Migranten in Deutschland entstanden, die als „unsichtbare Migranten“ bezeichnet werden. Die UDG soll unter anderem dazu dienen, die polnische Sprache im Berliner öffentlichem Raum „sichtbar und hörbar“ zu machen. Die UDG ist ein Beleg für den aktiven Beitrag der Berliner Bürger mit polnischen Wurzeln zum kulturellen und intellektuellen Leben in der deutschen Hauptstadt.

Unser Projekt verbindet die Strategie der Europäischen Union im Bereich der „Politik der Solidarität zwischen den Generationen“ mit der bekannten und bewährten Formel der „Universität des Dritten Lebensalters“. So entstand die Idee, den Kreis der traditionellen Hörer der „Universität des Dritten Lebensalters“ zu erweitern und die Universität der Drei Generationen zu gründen.

Eine der Zielsetzungen unseres Projekts ist es, Menschen, die nicht im ständigen Kontakt zu Polen stehen, durch die Begegnung mit herausragenden und meinungsbildenden Persönlichkeiten die Realitäten unseres Landes näher zu bringen. Deshalb werden wir neben interessanten Vertretern der in Deutschland lebenden Auslandspolen vor allem Redner aus Polen einladen.

Das Angebot der UDG richtet sich in erster Linie an alle Berliner und Deutsche, die der polnischen Sprache mächtig sind, Studenten der Slawistik und an Auslandspolen, die in Berlin und in Deutschland die zweitstärkste Gruppe von Menschen mit Migrations-hintergrund bilden.

Damit die Teilnahme an den Veranstaltungen auch dem deutschsprachigen Publikum möglich ist, werden die Vorträge seit September 2015 dank der Unterstützung durch die Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit simultan gedolmetscht.

Unser erklärtes Ziel ist es, interessante und aktuelle Fragen bei den Vorträgen zu thematisieren. Die Vorlesungen der UDG sollen eine Plattform der Wissensvermittlung und des Meinungsaustausches bilden sowie zu anregenden Begegnungen zwischen Deutschen und Polen und zum Dialog zwischen den Generationen führen.