Galerie UTP

Die Galerie UTP ist eine Plattform zur Präsentation visueller Kunst. Sie ist aus der Notwen- digkeit heraus entstanden, zwischenmenschliche Bande durch das gemeinsame Erleben von Kunst in ihren unterschiedlichsten Formen zu knüpfen und zu verstärken. Sie stellt das Ergebnis der Synergien zwischen der polnischen Stiftung “Fundacja Pokolenia Pokole- niom” und dem deutschen Verein “Policultura” dar; zwei nichtstaatlichen Organisationen, die in verschiedenen Ländern der Europäischen Union Projekte zum Allgemeinwohl reali- siert.
Die Galerie ist ein weiterer Schritt unseres Wirkens im Bereich der Bildung und Kultur, der sich nicht nur an den Intellekt unserer Hörer richtet, sondern ebenso an ihre Emotionen und Phantasie.
Das Kennenlernen und Erleben von Prozessen der Andersartigkeit, der gegenseitigen Durchdringung von Werten, ragt deutlich als Schaffensmotiv der von der Galerie eingela- denen Künstler hervor. Es handelt sich dabei um Polen, die in verschiedenen Ländern der EU leben und arbeiten, in Begegnung mit mindestens zwei Kulturen, Nationen, sowie vielen Sprachen – die also die herkömmlichen Komplementarität der sie umgebenden Welt erfahren. Diese Künstler, so wie empfindsamste Instrumente, harmonieren auf natürliche Art und Weise mit den Wirklichkeiten vieler verschiedener Gesellschaften der Europäischen Union, mit ihrer Vielförmigkeit und kulturellen Vielfalt – auf der Plattform der gemeinsamen Kontemplation von visueller Kunst.
Kurator der Galerie UTP ist von Anfang an der Künstler Bogusław Fleck. Geboren in So- pot, Absolvent der Fakultät für Visuelle Kommunikation sowie für Industriedesign der Berli- ner Universität der Künste, lebt er seit über 30 Jahren in Berlin und schafft Graphiken, Öl- und Acrylgemälde. Für die Organisatoren des Projektes Galerie UTP erfüllt er die Rolle des Fremdenführers durch die Welt der besonderen Empfindsamkeit der Gefühle und Leistun- gen anderer Schaffender.
Die internationale Dimension des Projektes Galerie UTP, ebenso wie die höchste künstleri- sche Qualität der vorgestellten Arbeiten sind die Prioritäten der Organisatoren, die zu den Betrachtern durch sämtliche zugängliche Formen der Präsentation von Kunst durchdrin- gen: Ausstellungen in Galerien, Vernissagen, Präsentationen von Werken, Performances, Verbreitung von Informationen über die Künstler und ihr Schaffen durch soziale Printme- dien, Internetseiten, und vor allem durch zwischenmenschliche Kontakte mit für Kunst empfänglichen Menschen. Unsere Vernissagen, regelmäßig einmal im Monat nach den Vorträgen in der Humboldt-Universität oder gelegentlich in verschiedenen Galerien organi- siert, sollen die Empfänger zu einer weiteren Befassung mit dem Schaffen des vorgestell- ten Künstlers, sowie allgemein mit der Kunst als Sprache der Kommunikation inspirieren.

Das Motto unserer Vorträge: “Wir lehren und belehren nicht, wir regen an, zu denken”, gibt die Richtung jeglicher Aspekte unseres Wirkens an.

Einmal im Monat nach dem Vortrag stellen wir einen bildenden Künstler vor, der den Hörern seiner Arbeiten zeigen wird. Wir werden die Möglichkeit des unmittelbaren Kon- takts zwischen dem Künstler und Rezipienten schaffen, was ein besonderer Wert in der Kunstbetrachtung ist.
Die Vernissagen werden lediglich eine Initialzündung für die weitere Beschäftigung mit dem Werk des Künstlers sein.